15 M: Year Zero
Der folgende Text erschien unter dem Titel “15M, año cero” in der Septembernummer der spanischen Monatsschrift Revista de Occidente1 (gegr. 1923), die von der Fundación Ortega y Gasset herausgegeben wird. Die beiden Autoren sind Mitglieder der Fakultät für Medienwissenschaften der Complutense Universität Madrid und der Studiengruppe für die Semiotik der Kultur (GESC). Der Begriff 15M verweist auf den 15. Mai 2011, den [...]
Die deutsche (Hoch-)Sprache als Eintrittskarte…
…in die Chefetagen und die deutsche Nation überhaupt. Einige Bemerkungen zu den Fallstricken des gesunden Menschenverstandes. Von Siegfried Jäger, erschienen in DISS-Journal 22 (2011). Sich verständigen zu können, das ist eine feine Sache. EinwanderInnen die Hochsprache abzuverlangen und diesem Verlangen mit bestimmten Sanktionen Nachdruck zu verleihen, das ist aber eine [...]
Das Stigma “Gutmensch”
Von Astrid Hanisch und Margarete Jäger, erschienen in DISS-Journal 22 (2011). Der Begriff „Gutmensch“ ist in der politischen Rede mittlerweile zu einem Kampfbegriff geworden, mit dem politische Gegner und Andersdenkende diffamiert und abqualifiziert werden sollen. Allerdings findet diese Diffamierung in der Regel nur von Seiten konservativer bis hin zu extrem [...]
Facetten des antimuslimischen Diskurses
Eine Besprechung von Hannah Schultes, erschienen in DISS-Journal 22 (2011). In sieben Beiträgen und zwei Rezensionen werden in dem 2011 zum zweiten Mal erschienenen „Jahrbuch für Islamophobieforschung“ bedenkenswerte Entwicklungen im extrem rechten und im hegemonialen Diskurs mit Analysen auf der Ebene der Medien und Politik belegt. Darüber hinaus beinhaltet die [...]
Ein Hype in all seiner entlarvenden Schönheit
Siegfried Jäger rezensiert Sebastian Friedrich (Hg.): Rassismus in der Leistungsgesellschaft. Die Besprechung ist erschienen in DISS-Journal 22 (2011). Die Linke habe sich zu Sarrazin kaum bis überhaupt nicht geäußert. So rumort es in den hegemonialen Feuilletons. Das stimmt, wenn es denn überhaupt irgendwie wahr war, ab jetzt nicht mehr. Für [...]
„Das hat doch nichts mit uns zu tun!“
Die Anschläge in Norwegen in deutschsprachigen Medien. Von Ekaterina Jadtschenko, Marc Jacobsen und Regina Wamper. Erschienen in DISS-Journal 22 (2011). Zweifellos war die Berichterstattung über die Anschläge in Norwegen für die journalistische Zunft eine große Herausforderung. Der Druck, Nachrichten zu produzieren, wissen zu müssen, was warum passiert und das am [...]
Athen: Metropolitane Blockade, direkte Demokratie
Von Margarita Tsomou, Vassilis Tsianos, Dimitris Papadopoulos1. Erschienen in DISS-Journal 22 (2011). Eine metropolitane Blockade… …findet statt, wenn der städtische Raum sich gegen sich selbst richtet, wenn die Bewegungen, die ihn in Gang halten, blockiert werden, wenn die Verbindungen, die ihn am Leben halten, blockiert werden, nur um den Raum [...]
Spanien: Die Rechte nutzt die Unzufriedenheit über die Soziale Ungerechtigkeit aus
Von Xavier Giró, erschienen in DISS-Journal 22 (2011). Mehr als die Forderung nach sozialer Gerechtigkeit steht in Spanien die Empörung über soziale Ungerechtigkeit auf der Tagesordnung. Dennoch wird die Rechte – Partido Popular (PP) – gemäß aller Vorhersagen bei den Wahlen am 20. November triumphieren. Die PSOE, seit 2004 an [...]
„Unser Schutzschild ist das Buch!“
Stimmen aus dem Studierendenkollektiv, Fakultät Politikwissenschaften, Universität Sapienza, Rom, Ende Oktober 2011. Das Gespräch führte Jörg Senf. Erschienen in DISS-Journal 22 (2011). Die ursprüngliche Idee, einen Einzelnen als Sprecher der Studierendenbewegung zu interviewen, der bereits Ende 2010 während einer beliebten Talkshow massiv vom italienischen Verteidigungsminister angegriffen worden war, fand wenig [...]
To eat the cake and have it
Die israelische Protestbewegung. Von Moshe Zuckermann, erschienen in DISS-Journal 22 (2011). Angesichts der eruptiven Umwälzungen in einigen arabischen Ländern im Verlauf des vergangenen Jahres, von denen man zwar vorläufig noch nicht mit Bestimmtheit sagen kann, welchen Ausgang sie in den jeweiligen Ländern nehmen werden, die aber auf jeden Fall zutiefst beeindrucken [...]


