Home » DISS-Journal

 

Öffentliche Debatten um Meinungsfreiheit und Medien in Deutschland

Anmerkungen zum kommenden DISS-Colloquium (23.-25.11.2018) von Regina Wamper, erschienen in DISS-Journal 35 (2018) Die politische Kultur in Deutschland ist in einen Kampf um mediale Wahrheit verwickelt. Was gilt als „Real News“ und was als „Fake News“? Oftmals findet die Auseinandersetzung darüber im Rahmen einer binären Inszenierung statt, in der tatsächliche […]

Die USA als carcereal state –

oder: Rassismus als flexible diskursive Ressource Rezension von Jobst Paul, erschienen in DISS-Journal 35 (2018)1 Gibt es einen nachweisbaren Zusammenhang zwischen Rassismus und dem Status der USA als Gefängnisstaat (carcereal state)? Wollte das weiße Amerika mit der Null-Toleranz-Strategie die Errungenschaften der Civil-Rights-Bewegung aushebeln? James Forman Jr., ein früherer Pflichtverteidiger und […]

Unsichere Lebenslagen, Unsicherheitsbewältigung

…und Einstellung zu den Zuwanderungen nach Deutschland von Peter Höhmann, erschienen in DISS-Journal 35 (2018) Einstellungen der Wohnbevölkerung zu den Zuwanderungen in die Bundesrepublik werden in der öffentlichen Diskussion sehr unterschiedlich bewertet und zuweilen dramatisiert. Im Blick steht dabei in der Regel weniger die Auseinandersetzung mit den strukturellen Wandlungsvorgängen, die […]

Restriktion, Abwehr, Umschreiben: Kohls Angst vor der Geschichte

Von Jobst Paul, erschienen in DISS-Journal 35 (2018) Jacob S. Eder, Holocaust Angst: The Federal Republic of Germany and American Holocaust Memory since the 1970s. Oxford: Oxford University Press, 2016. 320 pp. $ 35.00.1 Der Jenaer Historiker Jacob S. Eder arbeitet ein in Deutschland eher undeutlich wahrgenommenes Kapitel der deutschen […]

Stigmatisierung als flexible ökonomische Ressource

von Jobst Paul, erschienen in DISS-Journal 35 (2018) Flora Cassen Marking the Jews in Renaissance Italy: Politics, Religion, and the Power of Symbols. Cambridge: Cambridge University Press, 2017. 300 pp. $99.99 (cloth), ISBN 978-1-107-17543-3.1 Was ursprünglich vom römischen Lateralkonzil von 1215 ausging und was das Naziregime 1939 bzw. 1941 mit […]

Totgesagte leben länger

Zum 200. Geburtstag von Karl Marx von Wolfgang Kastrup, erschienen in DISS-Journal 35 (2018) Der tote Hund beißt zurück – auch nach 200 Jahren: Die Wiederentdeckung Marx‘scher Kategorien der Kritik der politischen Ökonomie geht einerseits auf die Unfähigkeit bürgerlicher Wirtschaftswissenschaft zurück, kapitalistische Krisen zu erklären geschweige denn vorherzusagen, siehe die […]

Diskuratlas Antifeminismus

von Andreas Kemper, erschienen in DISS-Journal 35 (2018) Von einem konkreten Beispiel ausgehend wirft der Beitrag die Frage auf, wie aus einer diskurskritischen Perspektive der moderne Antifeminismus, der sogenannte „Antigenderismus“, dargestellt werden kann. Eine Antwort darauf ist der jüngst im Internet gestartete „Diskursatlas Antifeminismus“. Im März 2018 wurde ein europäisches […]

Antigenderismus und antimuslimischer Rassismus in rechten Diskursen

von Matthias Hogrefe, erschienen in DISS-Journal 35 (2018) Im Zuge der seit Beginn des 21. Jahrhunderts aufkommenden Genderdebatte hat sich die konservative bis rechte Kritik vom dezidierten Antifeminismus hin zu einem Antigenderismus weiterentwickelt. Der folgende Beitrag untersucht die Verschränkung dieses Feindbildes mit antimuslimischen Diskursen. Der Vorwurf an die Genderforschung oder […]

Zur Bekämpfung des Antiziganismus heute

Bericht über eine Veranstaltungsreihe des DISS-Arbeitskreises Antiziganismus (Teil 1) von Stefan Vennmann, erschienen in DISS-Journal 35 (2018) Mit Bezug auf den Titel eines 1962 von Theodor W. Adorno gehaltenen Vortrags „Zur Bekämpfung des Antisemitismus heute“ hat der Arbeitskreis Antiziganismus im DISS eine Vortragsreihe organisiert, die sich mit der weiterhin existierenden […]

Ein Déjà-vu der Schande

Evian 1938 – Brüssel 2018 von Heiko Kauffmann, erschienen in DISS-Journal 35 (2018)   Im Juli 1938 trafen sich in Evian am Genfer See Delegierte von 32 Staaten, um über die Aufnahme der existenziell bedrohten jüdischen Flüchtlinge und Verfolgten des Nazi-Regimes zu beraten. Die Konferenz endete in einem Desaster: Kein […]