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„Die diskursive Seite hegemonialer Ordnungen“

 

Eine Rezension von Wolfgang Kastrup

Lene Kempe, Politikwissenschaftlerin und Redakteurin der Monatszeitung ak (analyse & kritik) will mit ihrem Buch Die diskursive Seite hegemonialer Ordnungen eine Neubestimmung des Verhältnisses von Diskurs, Macht und Hegemonie, so der Untertitel ihrer jüngsten Veröffentlichung, leisten. Dabei will sie klären, wie die beiden Begriffe Hegemonie und Diskurs zueinanderstehen und zudem „eine systematische Integration diskursiver Aspekte in die neogramscianische Hegemonieanalyse […] ermöglichen.“ (10) Der Hegemoniebegriff von Antonio Gramsci (1891-1937) basiert, so Kempe, für die gesamtgesellschaftliche Ordnung in kapitalistischen Staaten auf Konsens, um so die Zustimmung der Subalternen, also der Beherrschten, für die Macht der Herrschenden zu erhalten. Über ökonomische Zugeständnisse und über „allgemein akzeptierte Ideen, Deutungen, Normen, Regeln und Institutionen“ (11) auf der Ideologieebene soll ein solcher Konsens erreicht werden, um so einen im Wesentlichen einheitlichen Alltagsverstand zu erzielen. Dieser Alltagsverstand oder dieses Alltagsbewusstsein ist umkämpft, da hier nicht nur ideologische Deutungen der Herrschenden eingehen, sondern auch eigene Lebensrealitäten über Unterdrückung und Ausbeutung. Bei dem „Krieg um Köpfe“ geht es den Herrschenden in einer auf sozialen Klassen basierten Gesellschaft darum, partikulare Interessen als universale erscheinen zu lassen und „konsensual zu verankern“. (Ebd.) Es geht also um stabile kapitalistische Gesellschaftsverhältnisse, die von der Mehrheit der Subalternen als notwendig und auch als alternativlos gesehen werden sollen. Der Ideologiebegriff von Gramsci artikuliert sich Kempe zufolge in Alltagspraxen als ein Zusammenhang von „Sprache, Macht und Herrschaft, aber auch von Sprache, Sinnstiftung und Orientierung in widersprüchlichen Verhältnissen“. (13) Kempes Kritik an der bisherigen Forschung der neogramscianischen Hegemonieanalysen bezieht sich darauf, dass diese hinter dem zurückfällt, was Gramsci über Ideologie und ihren Zusammenhang mit Hegemonie schon erarbeitet hat. „Ziel ist dabei die Entwicklung eines Diskursbegriffs, der sich in ein neogramscianisches Analyseraster einfügen lässt und die systematische, auch empirische Untersuchung ideeller Aspekte hegemonialer Ordnungen und Praxen ermöglicht.“ (14) Zentral dabei ist, wie das Verhältnis von Diskurs und Macht bestimmt werden kann. (15)

Schnittpunkt zwischen Diskurs und Ideologie

Kempe verweist darauf, dass mit dem Diskursbegriff ganz allgemein „kollektivierte Sinnformationen, Bedeutungen und Wissensbestände, auf gesellschaftlich verbreitete Normen oder Regeln, kurz auf das, was zu einer bestimmten Zeit und an einem bestimmten Ort regelmäßig sprachlich in die Öffentlichkeit transportiert wird – mit Foucault gesprochen – auf die Positivitäten gesellschaftlicher Diskurse“ verstanden werden. (75) Mit diesem Diskursbegriff wird klar, dass dieser umfassender als der Ideologiebegriff gefasst ist, da Ideologien im Diskurs als „ein Mittel“ wirken, um Sinn zu konstruieren und zu übertragen. Das soll Kempe zufolge aber nicht bedeuten den Ideologiebegriff aufzugeben und die diskursive Praxis von Macht und Herrschaft zu lösen. (Ebd.) Ideologien konstituieren das Bewusstsein und das soziale Handeln der Menschen und strukturieren und gestalten so die gesellschaftliche Praxis. Hier bezieht die Autorin auf Gramscis Ideologieverständnis. Sie sieht einen wichtigen „Schnittpunkt“ zur Diskursforschung von Siegfried Jäger und dessen Kritischer Diskursanalyse (KDA), indem sie deutlich macht, dass für Jäger Diskurse die Realität nicht nur darstellen, sondern auch schaffen und „als vollgültige Materialitäten ‚sui generis‘ verstanden werden müssen […].“ (71)

Ausklammerung der
Fetischanalyse

Wenn Kempe mit Blick auf Gramscis Ideologiebegriff von Prozessen „der Bedeutungszuweisung und Sinngebung“ spricht, von denen Herrschende wie Beherrschte eingebunden sind, stellt sich jedoch die Frage, weshalb hier ein Einbezug der Fetischanalyse von Marx nicht erfolgt. Die Autorin rechtfertigt sich mit dem Argument, dass es in ihrer Arbeit „um die historisch-konkrete Machtwirkung von (ideologischen) Diskursen“ geht und nicht „um eine kapitaltheoretische Begründung ideologischer Formen“. (Ebd., Fußnote 23) Diesem Argument kann ich nicht zuzustimmen, denn mit der „Mystifikation der kapitalistischen Produktionsweise“ und der „Verdinglichung der gesellschaftlichen Verhältnisse“ (Marx) schlägt sich der Fetischismus in objektiven Bewusstseinsformen nieder, die die Wahrnehmung der Menschen – Herrschende wie Beherrschte – in der bürgerlichen Gesellschaft strukturieren. Kapital, Grundeigentum und Arbeit erscheinen den Kapitalisten, den Grundeigentümern und den Arbeitskräften, dem Alltagsverstand wie der herrschenden volkswirtschaftlichen Lehrmeinung als selbständige Quellen von Wert. Nicht die abstrakte, vergegegen ständlichte Arbeit erscheint so als Substanz des jährlich produzierten Gesamtwertes, sondern die Trinität der verselbständigten Erscheinungsformen aus Kapital, Grundeigentum und Arbeit. Kapitalistische Produktionsverhältnisse erscheinen als sachliche, natürliche und unveränderliche Gegebenheiten bar jeder historischen Form gesellschaftlicher Produktionsprozesse. Hierin drücken sich Verkehrung und Mystifikation aus, also eine sehr konkrete Macht- und Herrschaftswirkung kapitalistischer Verhältnisse. Zumindest als Schnittpunktkoordinate zu anderen kritischen Motiven wie z.B. Ideologie, Wesen und Erscheinung, Sein und Bewusstsein hätte hier die Fetischanalyse Eingang finden müssen.

Diskurstheoretische Perspektiven

Kempe verweist auf drei recht unterschiedliche Diskurstheorien, die den Diskursbegriff ihrer Arbeit beeinflussen, in zustimmender wie abgrenzender Art.

Die Theorie von Vivien A. Schmidt (1) sieht in Diskursen „kollektive (politische) Deutungs-und Aushandlungsprozesse“. (77) Kempe zufolge ist dieser Diskursbegriff relativ eng gefasst, er ist zeitlich und räumlich begrenzt. Diese Diskursanalyse versteht sich als Gesprächsanalyse. (Ebd.) In Abgrenzung dazu sehen Ernesto Laclau und Chantal Mouffe (2) ihre Diskurstheorie als einen Prozess der „Produktion von gesellschaftlich akzeptierter Bedeutung und Wirklichkeit.“ Nicht nur Sprache, sondern auch jede „sinnstiftende Praxis“ wird unter dem Begriff Diskurs verstanden, sodass die Realität, die Praxis, nur durch Diskurse zugänglich ist. „Diskurs ist hier also realitätsschaffende Praxis, und das Soziale ist per se diskursiv.“ (Ebd.) In diesem Ansatz gibt es folglich keine nicht-diskursive Praxis. In der sich davon abgrenzenden Theorie von Michel Foucault (3) gibt es neben der diskursiven Praxis auch eine nicht-diskursive Praxis. „Foucault und an diesen anschließende Ansätze der Kritischen Diskursanalyse integrieren Elemente poststrukturalistischen Denkens, indem sie ihr Augenmerk auf Prozesse der Konstruktion und Dekonstruktion und damit auf die prekäre Existenz von Sinn, Bedeutung, Wissen und Wahrheit richten.“ (Ebd.) Kempe geht dann auf diese drei unterschiedlichen Positionierungen zum Diskursbegriff recht umfassend näher ein, wobei sie ein besonderes Interesse an der Verbindung von Diskurs und Macht, so wie sie in den Ansätzen zum Ausdruck kommt, hat. Sie schlussfolgert daraus einen dreifachen Sinn, „nämlich als Macht durch den Diskurs, als Macht über den Diskurs und als Macht innerhalb des Diskurses.“ (Ebd.)

Fazit zu den drei Diskurstheorien

Bei dem Ansatz von Vivien A. Schmidt zeigt sich Kempe zufolge, welche Konsequenzen nicht-diskursive Machtverhältnisse auf Diskursverläufe haben. Zudem kann es Akteuren gelingen, ihre Interessen in einem Diskursverlauf einzubringen, womit bestimmte Politiken etabliert werden können. Indem Schmidt sich aber im Wesentlichen mit politischen und wirtschaftlichen Eliten befasst „neigt Schmidt fasst zwangsläufig zu einer instrumentalistischen Verkürzung des Diskursbegriffs, weil sie gleichsam mit dem analytischen Brennglas nach erfolgreichen Strategien der Überredung und Überzeugung forscht.“ (91) Politische Diskurse sind bei ihr Instrumente der Regierungen, um eigene Interessen durchzusetzen. Das heißt nach Kempe auch, dass sich in der Theorie von Schmidt politische Eliten Diskurse bemächtigen, um Wähler*innen zu manipulieren. Kempe kritisiert, dass Diskurse hier nicht als gesamtgesellschaftliche Praxis und als Kräfteverhältnis gesehen werden, so z.B. als Spannungsfeld zwischen dem Alltagsbewusstsein und dem von Interessen geleiteten Diskurs von Eliten. (92)

Der Ansatz von Chantal Mouffe und Ernesto Laclau verbindet „den poststrukturalistischen Begriff von Diskurs mit dem gramscianischen Begriff der Hegemonie.“ (98) Für Kempe haben beide in bestechender Weise herausgearbeitet, dass Diskurse selbst Realität schaffen bzw. eine solche zumindest mitgestalten; sie sind also nicht einfach ein Abbild der Wirklichkeit. „Diskurse sind […] irreduzibles Element alles Sozialen.“ (119) Auch gelingt es ihnen deutlich zu machen, dass Macht im Diskurs immer schon anwesend ist, sodass Macht nicht erst dadurch entsteht, dass machtvolle Akteure in den Diskurs eintreten und ihn durch ihre Interessen beeinflussen. „Macht ist immer schon da, weil der Diskurs den Rahmen unseres Denkens und Handelns definiert (und begrenzt) und dabei nach bestimmten Regeln funktioniert, die die Ausübung von Macht implizieren.“ (121) Kempe verweist jedoch kritisch daraufhin, dass Laclau und Mouffe jegliche Bedeutung und jeglichen Einfluss nicht-diskursiver Faktoren aus ihrer Analyse verbannen, weil Diskurse ihre Triebkräfte und Grenzen in sich selbst finden. Wenn Machtverhältnisse in ihrer Theorie immer nur auf diskursimmanente Logiken zurückgeführt werden müssen, „dann lösen sich […] alle Verhältnisse und alle Macht im Diskurs auf “. (122) Die Kategorie Diskurs, hier bezieht sich Kempe auf Terry Eagleton, wird aufgebläht, indem sie von der ganzen Welt Besitz ergreift. (Ebd.) Kempe zieht so eine „zwiespältige Bilanz“. (123)

Der dritte Ansatz bezieht sich auf Michel Foucault und die Kritische Diskursanalyse. Kempe zufolge stellt Foucault die „Kopplung von Macht, Wissen und Diskurs“ in den „Mittelpunkt seiner Analysen“. (124) Wenn Kempe mit ihrer Arbeit den Diskursbegriff materialistisch fundieren will – mit nicht-diskursiven, historisch-materiellen Verhältnissen als eine dialektische Einheit – dann orientiert sie sich an der Kritischen Diskursanalyse (KDA) des Duisburger Instituts für Sprach- und Sozialforschung (DISS) und dessen Rezeption von Foucault, d.h. sie beurteilt Foucault in der Lesart der KDA. (125) Sie hebt hervor, dass die KDA verschiedene Kategorien entwickelt hat, „um Diskurse als ‚Materialitäten 1. Grades“ zu erfassen und mit nicht-diskursiven Bedingungen zu verbinden. Sie verweist hier im Besonderen auf Siegfried Jäger, der durch die Erweiterung der KDA zur Dispositivanalyse auch nicht-diskursive Verhältnisse systematisch in die Analyse einbezieht und so mit den Sozialwissenschaften verbindet. (Ebd.) Im Anschluss an Foucaults Thematisierung der gesellschaftlichen Begrenzung von Wissen, hat die KDA „dafür den Begriff des Sagbarkeitsfeldes geprägt“, das auch das Gegenteil, das Nicht-Sagbare, konstituiert, d.h., das vom Diskurs ausgeschlossene, das Unwahre, das Unwissenschaftliche. „Diskurse konstruieren also nicht nur das Sag- und Wissbare, sie begrenzen es auch.“ (127) Mit Bezug auf Margret und Siegfried Jäger sind Diskurse als überindividuelle und überinstitutionelle Praktiken zu fassen, die ein Eigenleben führen und aus sich heraus Macht ausüben. „Der Diskurs ist eine Machttechnologie.“ (136) Kempe orientiert sich in ihrer Arbeit an der Unterscheidung von diskursiver und nicht-diskursiver, also von sprachlicher und nicht-sprachlicher Praxis. Sie bezieht sich zustimmend ebenfalls auf den „Begriff des Sagbarkeitsfeldes“, gefasst „als positives Feld von Aussage-Häufungen“. (139)

Materialistischer Diskursbegriff in der Analyse von Hegemonieprojekten

Kempe macht deutlich, dass ein materialistischer Diskursbegriff gebunden ist an die materiellen Verhältnisse (soziale Ungleichheit, Armut, ökonomische Krisen und Umweltkatastrophen) und somit Diskurse in ihrer Machtwirkung nur im Zusammenhang mit diesen materiellen Bedingungen und den Kräfteverhältnissen analysiert und verstanden werden können. (153) „Diskurse besitzen […] eine eigene Qualität und Materialität, weil sie selbst Wirklichkeit darstellen und uns die materiellen Verhältnisse sinnhaft verstehen und gestalten lassen; Diskurse ordnen also die Welt und verleihen den Dingen und Ereignissen Sinn und Bedeutung.“ Nicht nur „Wahrnehmungs-, sondern auch Handlungskorridore“ werden durch Diskurse definiert. (154) Die grundlegende Bedeutung von Diskursen in Hegemonie bzw. in Hegemonieprojekten zeigt sich Kempe zufolge darin, dass gesellschaftliche Kräfteverhältnisse, Konflikte und Kämpfe fester Bestandteil von Diskursen sind und so selbst Gegenstand von Hegemonieanalyse sein sollten. „Sie interessieren dann als eine vermachtete Struktur- und machtvolle Praxisebene von Hegemonie bzw. Hegemonieprojekten und insofern als Element des gesellschaftlichen Kräfteverhältnisses.“ (175) Bei erfolgreichen hegemonialen Projekten werden Sagbarkeitsfelder konstituiert, indem diskursive und nicht-diskursive Terrains abgesteckt werden. Hegemonie lässt sich nicht auf den „Bedeutungs- und Sinngehalt reduzieren“. Ein erfolgreiches Hegemonieprojekt zeigt sich dann, wenn „die sozialen Produktionsverhältnisse, Politik, staatlich-institutionelle Arrangements, Kultur, Alltagspraxen und Diskurse ineinandergreifen und sich gegenseitig verstärken.“ (179) Hegemoniale Projekte werden immer auch auf der Ebene des Diskurses erkämpft und verteidigt; sie artikulieren und verstetigen sich diskursiv. Das Hegemonieverständnis von Gramsci zeigt sich kompatibel für konstruktivistische Diskurskonzepte, die die Kraft von Diskursen, Wirklichkeit zu gestalten, betonen. (208) Wenn Kempe Diskurs definiert „als strukturierende und strukturierte, Sinn und Bedeutung stiftende sprachliche Praxis und zugleich als de[n] Ort, an dem Wirklichkeit in strukturellen Grenzen sozial verhandelt wird“ (211) und Diskurs als „materielles und vermachtetes Verhältnis“ in dem „Hegemonieproduktion theoretisch sichtbar und empirisch greifbar“ wird, dann bietet nach ihrer Meinung dieser Diskurbegriff „eine Möglichkeit, eine Lücke in der neogramscianischen Forschungslandschaft zu schließen.“ (217) Mit der Möglichkeit, Diskurse auch als Praxisfeld für emanzipatorische Strategien zu nutzen und so gegenhegemoniale Diskurskulturen zu entwickeln, schließt Lene Kempe ihre Arbeit über eine Neubestimmung des Verhältnisses von Diskurs, Macht und Hegemonie.

Kempe geht in ihrer Arbeit von dem Hegemonie- und Ideologieverständnis von Antonio Gramsci aus, das sie in klarer und strukturierter Weise darlegt. Ihre Auseinandersetzung mit unterschiedlichen sozialwissenschaftlichen Diskuransätzen erfolgt ausführlich und detailliert. Es gelingt ihr, Diskurse auf der Ebene der Produktion und Artikulation von Hegemonie theoretisch fassbar und für die Analyse von Auseinandersetzungen um Hegemonie nutzbar zu machen. Macht- und Herrschaftsstrukturen werden dabei einbezogen. Leider lässt sie die Fetischanalyse bewusst außen vor, obwohl sich der Fetischismus in objektiven Gedankenformen niederschlägt, die die Wahrnehmung der Menschen in der bürgerlichen Gesellschaft strukturieren, und zwar für Herrschende wie Beherrschte gleichermaßen (siehe hierzu meine obigen Ausführungen). Lene Kempe gelingt es in der vorliegenden Arbeit, eine Neubestimmung und forschungspraktische Aneignung vorzulegen, die sich auf das Verhältnis von Diskurs, Macht und Hegemonie aus neogramscianischer Perspektive bezieht.

Wolfgang Kastrup ist Mitglied der Redaktion und im AK Kritische Gesellschaftstheorie

Dieser Artikel stammt aus dem DISS-Journal 43 vom Mai 2022. Die vollständige Ausgabe als PDF finden Sie hier.

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