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Mesut Özil im Internet-Blog „pi-news.net“

 

„Der Muslim ist der Mensch, den die anderen als solchen betrachten“ (Caroline Emcke)
Ein Artikel von Steffen Mutz, Hannover erschienen im DISS-Journal 25 (2013).

 

Einleitung: Der Islam ist das Problem

Muslime werden in der islamfeindlichen Szene als homogene Gruppe begriffen, denen bestimmte Verhaltensweisen immanent sein müssen. „pi-news.net“ ist wohl das bekannteste und lauteste Organ dieser neuen Rechten. Die Betreiber des Blogs glauben an eine muslimische Weltverschwörung. Sie glauben, jede Muslimin und jeder Muslim wäre Teil dieser Verschwörung und gemeinsam würden sie die „Islamisierung Europas“ anstreben. „pi“ steht für politically incorrect, denn um ihren Befürchtungen einer „religiösen Diktatur“ entgegen zu treten, setzen sie auf „Information und Aufklärung“, da „zu dieser Thematik aus politisch-korrekten Gründen keine angemessene Berichterstattung“ stattfände. Mesut Özil ist Muslim und er wird als Person des öffentlichen Lebens genutzt, um durch stereotype Darstellungen den „real-existierenden Islam“ (alle Zitate stammen aus den Leitlinien von „pi-news.net“), wie er in der islamfeindlichen Szene gesehen wird, zu bestätigen. Diskursstränge um Fußball und Boulevard bündeln sich bei „pi-news“ in einem Metadiskurs, in dem es einzig und allein um die Bestätigung negativer Stereotype und Generalisierungen von Muslimen geht. So schreibt der „pi-User“ „Justinianus“:

„Der Islam ist das Problem und nicht der Fußballer Özil. Özil ist aber Teil des Islam – und als Mann (oder Männlein) der Öffentlichkeit ein ganz erheblicher. Und das ist reine Werbung FÜR den Islam wenn er 2mal in der Bild ein Interviewgibt und 2mal dezent darauf hinweist das er ein Moslem ist der bei der Hymne Koranverse betet um Kraft zu gewinnen. Das sind genau die Steigbügelhalter die den Islam Salonfähig machen – wo doch alle die noch alle Tassen im Schrank haben wissen das der Islam gefärlich ist.“ (Freundin von Mesut Özil, zum Islam konvertiert)

Zwischen dem 26.06.2010 und dem 14.11.2011 sind bei dem Blog sieben Berichte öffentlich gemacht worden, in denen der deutsche Fußballnationalspieler Mesut Özil für eine Überschrift herhalten musste. Es geht um Mesut Özil als Spieler der deutschen Nationalmannschaft (Türkei – Deutschland: Ist Özil heute krank?) und als Spieler von Real Madrid (Real: schlechte Integration von Özil und Khedira), es geht um seinen Glauben (Özil-Anleitung zum Islamübertritt) und immer wieder um sein Privatleben. Dazu muss man wissen, dass Mesut Özil anderthalb Jahre mit Anna Maria Lagerbloom liiert war, Schwester von Pop-Star Sarah Connor, die ihrerseits ganz eigene Erfahrungen mit der deutschen Nationalmannschaft gemacht hat, als sie vor einem Spiel der DFB-Elf die Nationalhymne eigenmächtig und wohl unabsichtlich umdichtete („Brüh im Lichte dieses Glückes“). Die sieben Beiträge sind insgesamt 1631 mal kommentiert worden. Dabei scheinen sie doch nichts zu tun zu haben mit der Aufgabe, der sich die Betreiber des Blogs in ihren Leitlinien verschreiben, der Verbreitung von, durch die „Mainstream-Medien“ (Leitlinien), unterdrückten Informationen „über den realexistierenden Islam in Deutschland und auf der ganzen Welt“ (Leitlinien). Zu erwarten sind bei „pi-news“ normalerweise Berichte über Straftäter mit Migrationshintergrund oder über Pierre Vogel und die extremen Salafisten. Einzelne Diskursstränge, wie der um die Beziehung und Trennung von Anna Maria Lagerblom scheinen allein dem Zweck zu dienen, aus der Darstellung Mesut Özils auf das Verhalten von Muslimen zu schließen, in möglichst negativer Weise. „Apollon“ macht mit einem Beitrag überdeutlich worum sich der Diskurs in der islamfeindlichen Szene dreht:

„Moslem bleibt Moslem, außer er wird eben Ex-Moslem. Skepsis ist stets angebracht und meistens berechtigt. Auch wenn die Personen anfangs noch so „moderat“ und „westlich“ und „integriert“ usw. wirken. Ich habe auch gar keine Lust mehr mich mit Einzelfällen auseinander zu setzen und schere inzwischen alles über einen Kamm. Das hat sich die Islam-Gruppierung selbst zuzuschreiben.“ (Freundin von Mesut Özil zum Islamb konvertiert)

„pi-news“ konstruiert einen Diskurs, der Özil nur im selben Atemzug mit Islam kennt. Der User „Rechtspopulist“ schreibt denn auch folgerichtig: „Im Grunde dreht sich das Thema hier um Özil und den Islam“ (Özil missfiel Lagerbloms freizügiger Lebensstil). Dieser Diskurs ist geprägt von einer „Selektion bei gleichzeitigem Auslassen“ (Bonfadelli 2007, 103) und legt so eine ganz bestimmte Realität nahe, eine Realität, in der all die negativen Stereotype über Muslime tatsächlich zutreffen, die sich im wesentlichen darum drehen, dass das Leben von Muslimen einzig und allein determiniert ist vom Islam. Um nachvollziehen zu können, wie und in welcher Weise bei „pi-news“ anhand von Mesut Özil stereotype Darstellungen im Hinblick auf Islamfeindlichkeit produziert werden, soll im Folgenden kurz erläutert werden wie die Kommentare nach Stereotypen analysiert worden sind.

Alle 1631 Kommentare galt es nach Bezeichnungen und Satzkonnotationen zu filtern und zu kategorisieren. Geht es um Özils „Aussehen“, „Integration“, „Ethnizität“, um „Fußball“ oder um „Religion“? Der Schwerpunkt in der Analyse liegt auf all jenen Anspielungen und Bezeichnungen, die sich auf den Islam beziehen.

Das Konzept der Stereotypen soll helfen zu vereinfachen und verfügt ursprünglich über „zwei Seiten: erstens die verfälschte und unangebrachte Vereinfachung sozialer Realitäten und zweitens die notwendige Reduktion komplexer Realität durch Kategorisierung“ (Trebbe 2009, 47.). In den meisten Zusammenhängen kann man der Realität damit jedoch kaum gerecht werden. Quasthoff schlägt eine Definition vor, die für die vorliegende Untersuchung praktikabler und auch angemessener erscheint:

„Ein Stereotyp ist der verbale Ausdruck einer auf soziale Gruppen oder einzelnen Personen als deren Mitglieder gerichteten Überzeugung. Es hat die logische Form einer Aussage, die in ungerechtfertigt vereinfachender und generalisierender Weise, mit emotional wertender Tendenz, einer Klasse von Personen bestimmte Eigenschaften und Verhaltensweisen zu- oder abspricht.“ (Quasthoff, zit. nach Heringer 2007, 199)

Wichtig hierbei ist die Einführung von sozialen Gruppen, die durch kategoriale Wahrnehmung und Behandlung hergeleitet wird. Mesut Özil lässt sich demnach in verschiedene solcher sozialen Gruppen einordnen: Türke, Muslim, Deutscher. Entscheidend ist die Wahrnehmung der Person, die ihn nach solchen Kriterien beurteilt. Ist das erst geschehen, kommt es einer Bewertung gleich. Diese kann implizit oder explizit ausfallen. Während in Presse und Fernsehen eher das Mittel der impliziten Bewertungen verwendet wird, was bedeutet, dass eine Bewertung über sprachliche Mittel wie Metaphern vorgenommen wird, verhält es sich im anonymen Raum des Internets anders. „pi-news“ verfügt für angemeldete User über eine Kommentarfunktion. Nach Veröffentlichung eines Beitrags ist der Kommentarbereich für 24 Stunden geöffnet und lädt die Diskutantinnen und Diskutanten dazu ein, sich in ihren Beiträgen „sowohl was die Radikalität der geäußerten Inhalte als auch die verbalen Ausfälle gegen Muslime angeht, einander zu übertreffen“ (Shooman 2008. 78). Diese aufputschende Wirkung der Kommentarfunktion bei „pi-news“ und ein von negativen Stereotypen bestimmtes Weltbild führen zu einem enthemmten und offen feindseligen Klima, indem die User ihrem Hass auf Muslime durch explizite Bewertungen Luft machen.

Eine soziale Kategorie – „Moslem“, „Türke“, oder „Deutscher“ – wird ergänzt durch eine Einschätzung oder ein Attribut – „Moslemnazi“, „Passdeutscher“, „Islam-Türke“.

Moslem bleibt Moslem:
Auswertung und Analyse

Insgesamt 130 solcher Bezeichnungen ließen sich in den 1631 Kommentaren finden. Am häufigsten genannt wurden dabei „Moslem“ (10 Mal), „Türke“ (5 Mal) und „Mohammedaner“ (4 Mal). In allen Kategorien waren es 102 verschiedene Bezeichnungen, die meisten, 29, in der Kategorie „Religion“. Die Konstruktion der sozialen Gruppen in der Kategorie „Religion“ setzt sich ausschließlich aus abwertenden und negativ konnotierten Bezeichnungen zusammen: „Moslem“, „Mohammedaner“, „Muselmann“, „Islamist“, „Musel“ und „Kulturbereicherer“. Einige Beispiele von expliziten Bewertungen deuten bereits an, von was für einer Feindseligkeit der Diskurs bestimmt ist. „Moslemnazi“, „Mikrodjihadist“ oder „Mohammedsöldner“ rücken Özil in eine extremistische Ecke. Andere explizite Bewertungen, wie „der Passdeutsche Moslem“, „Koranversmurmler“, „koranverbabbelndes Integrationswunder“ oder „der Musel mit dem Adler auf der Brust“, greifen gesellschaftliche Einschätzungen auf, deren zufolge Mesut Özil als vorbildlich integriert gilt und eine Bereicherung für die deutsche Nationalmannschaft darstellt, und negieren diese durch die sarkastisch abschätzigen Bezeichnungen. Noch deutlicher kristallisiert sich diese Tendenz bei der Analyse der Satzkonnotationen heraus. Insgesamt 216 Anspielungen ließen sich in den 1631 Kommentaren finden, allein 96 (44%) in der Kategorie Religion. Den Bericht „Türkei – Deutschland: Ist Özil heute krank?“ kommentiert der User „0815“ so: „Durch Anrufen (sic) Allahs während der deutschen Nationalhymne wird der Mesut zeigen auf welcher Seite er steht.“ Und „Dmichel“ glaubt, dass Özil wohl nicht mitspielen wird, „da ihn sein Vater sicher darüber aufgeklärt hat, was Moslems üblicherweise mit Aussteigern machen.“ Zur Meldung „Liebes-Aus für Mesut und Melek“ (Anna-Maria Lagerblom hatte zwischenzeitlich den Namen Melek angenommen) meint der User „WissenistMacht“ spöttisch: „Hoffentlich hat sie dem armen Özil wenigstens das Schaf gelassen, damit er bis Dienstagmorgen (da wird das ja geschlachtet: A?d el kebir) nicht ganz so allein ist“ und „freya“ glaubt „Mesut wird wohl irgendwann aus dem Milli-Görüs-Hauptquartier eine passende Braut präsentiert.“ Als Mesut Özil im August 2011 im Spiel gegen den FC Barcelona mit David Villa aneinander gerät und der „kicker“ berichtet1 , Özil habe verlauten lassen, Villa habe den Islam beleidigt und er seine Religion verteidigen müssen, stürzen sich die „pi-User“ darauf. „Kessa Ligero“ beispielsweise schreibt: „Das Problem ist, dass sich diese Kerle ganz innen immer in erster Linie als Moslems fühlen und auch so benehmen. Deshalb: Vorsicht bei Aufnahme in die Bundeswehr, Polizeidienst u.Ä.“ Ins selbe Horn stößt „Stracke“: „Özils Verhalten ähnelt dem seiner Glaubensbrüder_innen in den unterklassigen Fußballligen der Republik“, macht dabei aber immerhin den politisch korrekten, aber aussichtslosen, Versuch das Substantiv Brüder regelgerecht zu gendern. „Zuzanna.bahlsen“ geht noch weiter und folgert aus dem Vorfall, dass „die Vermutung, dass jeder Moslem potentieller Terrorist ist, doch nicht so abwegig ist, wenn selbst Vorzeigeintegrierte unberechenbar werden, sobald es um den Islam geht.“ Die Trennung zwischen Mesut Özil und Anna Maria Lagerblom nimmt die Bild-Zeitung zum Anlass genauer nachzuforschen und recherchiert, dass Mesut Özil der freizügige Lebensstil von Lagerblom missfallen habe. „der_auf_den_turban_pisst“ gibt sich überrascht: „Das hätte ich nicht gedacht. Habe Özil für intelligenter gehalten. Aber Moslem bleibt eben Moslem.“ Die Hoffnung auf die Ausnahme von der Regel wird hier anscheinend enttäuscht. Der User „Redschift“ nimmt die Meldung zum Anlass Grundsätzliches zu Muslimen im allgemeinen und Mesut Özil im speziellen einmal zur Sprache zu bringen:

„Was mir an Mesut Özil überhaupt nicht gefällt sind seine Augen. Das sind so typische moslemische Glubschaugen. Man sieht in ihnen den Irrsinn, bzw. den Wahnsinn was dahinter im Gehirn abläuft. Die Augen der meisten Moslems haben etwas psychopatisches. Wenn sie über ihren Islam sprechen, dann schauen sie so, als ob sie gerade ein Tier schächten oder einen Ungläubigen den Kopf abschneiden. Und das macht mir Angst.“ (Özil missfiel Lagerbloms freizügiger Lebensstil)

Was wem Angst macht wird nicht erst hier zu einer Frage von Standpunkt und Perspektive.

57 von insgesamt 96 Satzkonnotationen, die Bezug nehmen auf durch die Religion markierte Verhaltensweisen oder Charakteristika lassen sich in ähnlicher Weise generalisieren, wie die oben angeführten Beispiele. Özil ist „wie jeder Moslem“, tut was Moslems „üblicherweise“ tun und das alles aus dem einfachen Grund, dass „Moslem nun mal Moslem bleibt“.

Vorbild für die Islamisierung Europas: Fazit

Medien und Politik haben Mesut Özil zum „Coverboy der deutschen Fußball-Integration“ (Michael Horeni – Druck von rechts. In: FAZ, 26.06.2012) gemacht. Angela Merkel ließ sich beim Händeschütteln mit Özil in der Umkleidekabine fotografieren, der Burda-Verlag verlieh ihm 2010 den Integrationsbambi. In der islamfeindlichen Szene hält man ihn für „ein trojanisches Pferd des Islam. Nur die Multikultiverblendeten sehen es nicht“ (Özil missfiel Lagerbloms freizügiger Lebensstil). Hier ist Mesut Özil eine Reizfigur, ein Feindbild. Im Sinne der pi-Wahnvorstellung von der „Islamisierung Europas“ werden klare Fronten abgesteckt, „Wir“ gegen „Sie“. „Sie“ sind „die Moslems“, alle und ohne Unterschiede zu machen, schon gar nicht zwischen Muslimen und Islamisten. Mesut Özil hat „mit keiner Religion ein Problem“ (Interview in „Der Ball ist Bunt“, Hrsg. von Diethelm Blecking und Gerd Dembowski. 2010. 71), die User von „pi-news“ dafür um so mehr und sie sind damit nicht allein. 52,5 Prozent der Deutschen sind der Ansicht, der Islam sei eine Religion der Intoleranz. Bei einem Anteil der Muslime an der Gesamtbevölkerung von maximal 7 Prozent, meinen 46,1 Prozent, es gebe zu viele Muslime in Deutschland (Heitmeyer, Wilhelm [Hg.]. Deutsche Zustände, Folge 9. 2010. 50). Durch die stereotype Darstellung Mesut Özils werden Muslimen Eigenschaften zugesprochen, „die eine freie und heterogene Gesellschaft als intolerant ablehnen muss“ (Emcke 2010. S. 217).

Schon allein wegen der extrem hohen Zugriffszahlen von „pi-News“, die im Durchschnitt 60.000 Besucher am Tag zählen, sollte das selbsternannte „Korrektiv zu den linksgeschalteten deutschen Medien“ nicht als gesellschaftliche Randerscheinung betrachtet werden. „pi-news“ radikalisiert einen Diskurs, „der in der Mitte der Gesellschaft seinen Platz hat“ (Shooman 2008, S. 84). Stereotype bilden dabei das Rüstzeug, um eine völlig verzerrte Wahrnehmung der Realität zu recht zu biegen. Der User „Nassauer“ erklärt das so: „`Vorurteile` gegen Musels im Allgemeinen und Türken im Besonderen sind für mich nicht Zeichen von `Rassismus`, sondern eher von Realismus, da sie aus täglicher Erfahrung und Anschauung resultieren!“

Das von Islamfeindlichkeit geprägte Weltbild der „pi-User“ lässt Mesut Özils Status als Aushängeschild des DFB, als Vorbild und Weltstar zum Symptom für das Voranschreiten der „Islamisierung Europas“ werden. Am 12. März 2013 verzeichnete „pi-news“ einen neuen Besucherrekord, 79.931 Besucher verzeichnete die Seite an diesem Tag.

 

Literatur

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Braun, Stephan / Geisler, Alexander; Gerster, Martin (Hrsg.). Strategien der extremen Rechten – Hintergründe – Analysen – Antworten. VS Verlag für Sozialwissenschaften, Wiesbaden 2009.

Edathy, Sebastian / Sommer, Bernd. Die zwei Gesichter des Rechtsextremismus in Deutschland – Themen, Machtressourcen und Mobilisierungspotentiale der extremen Rechten. In: Bonfadelli, Heinz und Moser, Heinz (Hg.) 2007.

Emcke, Carolin. Der verdoppelte Haß der modernen Islamfeindlichkeit. In: Heitmeyer, Wilhelm (Hrsg): Deutsche Zustände – Folge 9. Suhrkamp Verlag. Berlin 2010.

Heringer, Hans-Jürgen. Interkulturelle Kommunikation, Francke-Verlag. Tübingen 2007.

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  1. Das Zitat geht auf einen französischen Fußballblog zurück, „football.fr“. Dort wurde es aber gelöscht, nachdem „quastionhalal.com“ berichtete, dass es keine zuverlässige Quelle für das Zitat gab und es offenbar eine entsprechende Aussage von Özil nie gegeben hat. Auch beim „kicker“ wurde das Zitat gelöscht. []

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