DISS-Neuerscheinung: “Das hat doch nichts mit uns zu tun!”
Ab sofort im Buchhandel und beim Verlag erhältlich: Regina Wamper / Ekaterina Jadtschenko / Marc Jacobsen (Hg.) “Das hat doch nichts mit uns zu...
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Seit 1992 arbeitet die Diskurswerkstatt im DISS. Sie gründete sich nach Abschluss des Projektes „BrandSätze. Rassismus im Alltag“ und tagt seitdem in einem 14-tägigen Rhythmus. Der Arbeitskreis, dem durchschnittlich etwa 12-15 Personen angehören, ist offen für Angehörige der Universität Duisburg-Essen sowie für weitere Interessierte.
Die Diskurswerkstatt widmet sich der Rezeption der Arbeiten Michel Foucaults sowie anderer theoretischer und methodischer diskurstheoretischer Konzepte. Daneben wurden in der Vergangenheit gemeinsam einige Projekte durchgeführt, so etwa das Projekt „Biomacht und Medien“ oder die Herausgabe des „Lexikon Kritische Diskursanalyse“. Außerdem wurden regelmäßig aktuelle diskursive Ereignisse diskutiert und analysiert.
Bis 2003 hatte die Diskurswerkstatt einen gewissen Doppelcharakter: Sie war einerseits ein Arbeitsgruppe des DISS, andererseits hatte sie aber auch Züge eines universitären Oberseminars, zumal dann, wenn laufende Magister- und Doktorarbeiten vorgestellt wurden. Aufgrund der Emeritierung von Siegfried Jäger änderte sich dieser Charakter der Diskurswerkstatt zunehmend.
Seit 2005 hat sich die Diskurswerkstatt neu formiert, in dem sie ihre Arbeit als Teil des Instituts ausrichtet. Die Rezeption der Foucaultschen Schriften wurde fortgesetzt (Schriften I-IV in Auswahl, Vorlesungen). Daneben wwrden auch Schriften z.B. von Jacques Derrida und Giorgio Agamben einbezogen. Weitere Konkretisierungen sind in Planung (Kleinere Projekte, Rezeption diskursanalytisch operierender Projekte aus den Kulturwissenschaften, eingreifende Artikel etc.)
Weitere TeilnehmerInnen sind in der Diskurswerkstatt herzlich willkommen. Nähere Informationen über Termine die Teilnahmemodalitäten können im DISS, Tel. (0203)20249, erfragt werden.