Rolf van Raden

 

geb. 1980, Studium der Literaturwissenschaft, Politikwissenschaft und Theaterwissenschaft, Arbeit als freier Journalist v.a. im Hörfunkbereich, seit 2008 wiss. Mitarbeiter des Duisburger Instituts für Sprach- und Sozialforschung.

 

 

Kontakt
rolf.van.raden [at] diss-duisburg.de

 

Forschungsschwerpunkte

  • Diskursanalyse
  • kritische Psychiatriegeschichte
  • Verschränkung von politisch-sozialen und literarischen Diskursen
  • Biopolitik und Bio-Macht im transdisziplinären Kontext
  • Literatur und Macht-Wissen


Veröffentlichungen

Herausgeberschaften

2011: Im Griff der Medien. Krisenproduktion und Subjektivierungseffekte, Hg. zus. m. Siegfried Jäger, Münster: Unrast.

Monographien und Aufsätze

2011: Tradierte Aussagesysteme. Psychiatrie und Biomedizin als Diskurs und politische Praxis. In: S. Dickel/M. Franzen/ Ch. Kehl (Hg.): Herausforderung Biomedizin – Gesellschaftliche Deutung und soziale Praxis. Bielefeld: Transcript 2011.

2011: Beiträge in Marius Babias/Florian Waldvogel (Hg.): Freedom of Speech. Köln: Walther König:

  • Beyond Freedom of Speech. Eine Utopie der sozial-diskursiven Wahrhaftigkeit (zus. m. Siegfried Jäger, Jobst Paul, Regina Wamper), 11-43.
  • Porno, Politik und freie Rede. Von der Bill of Rights zu den Hustler-Prozessen, 61-71.
  • Battlefield Stars and Stripes. Künstlerisch-politische Aneignungen der US-Flagge, 72-80.
  • Pop Meets Authority. Sister Corita Kent und der katholische Widerstand, 92-97.
  • Zwei ungleiche Geschwister. Christoph Schlingensiefs ‚Bitte liebt Österreich‘ und ‚NAZI~LINE/Hamlet‘, 106-112.
  • Silke Wagner, ‚bürgersteig‘, 123-126.
  • Zur Flexibilität des Rechts. Silke Wagners ‚Schutzehe‘-Projekt, 127-130.
  • Zwischen Protest, Authentizität und Diskursintegration. Mark Wallingers Installation ‚State Britain‘ (zus. m. Regina Wamper), 131-134.

2010: Psychiatrie der Prävention. Diskursverschränkungen von Medizin und Sicherheit. In: Kriminologisches Journal 4/2010, 289-302.

2009: Amok-Diskurse. Deutungshoheit über das Unerklärliche, in: DISS-Journal 18(2009), 13-15.

2009: Patient Massenmörder. Der Fall Ernst Wagner und die biopolitischen Diskurse, Münster: Unrast.

2005:  Zwischen Vorwurf und Vergessen: Die Volksfront als politische Konzeption. Online-Veröffentlichung 2005 hier und 2007 hier.

Rezensionen

2011: Oliver Leistert, Theo Röhle (Hg.), Generation Facebook. Über das Leben im Social Net. In: DISS-Journal 22 (2011), S. 47-48.

2010: Tobias Singelnstein, Diskurs und Kriminalität. Außergesetzliche Anwendungsregeln als diskursive Praktiken im Wechselverhältnis zwischen Kriminalisierungsdiskursen und Strafrechtsanwendung. In: DISS-Journal Nr. 19 (2010), 28-29.

2009: Ulrike Haß, Nikolaus Müller-Schöll (Hg.), Was ist eine Universität? Schlaglichter auf eine ruinierte Institution. In: DISS-Journal Nr. 18 (2009), 33.

Interviews

2011: „Öffentlichkeit entsteht, wenn der Konsens zusammenbricht.“ Silke Wagner über politische Kunst und Repression. In: DISS-Journal Nr. 21 (2011), 23-25.

2010: Ruhrgebiet: Keine Metropole. Jürgen Link über Kultur und Widerstand. In: bsz 831 (2010).

2009: Es geht um Öffentlichkeit. Horst Pöttker im Gespräch über das „Zeitungszeugen“-Projekt. In: DISS-Journal Nr. 18 (2009), 16-19.

Vorträge

2011: Grenzen der Meinungsfreiheit – Grenzen der Diskursanalyse? Vortrag im Rahmen des Symposiums „Strukturen des Handelns – Strukturen des Denkens. Rekonstruktionslogische Methodenkonzepte zwischen hermeneutischer Bildungsforschung und bildungsphilosophischer Diskursanalyse“ des Institut für Schulpädagogiks an der Karl-Franzens-Universität Graz, 07.-08.10.2011.

2010: Biopolitik der Freiwilligkeit: Biomedizinische Public Health Strategien. Vortrag im Rahmen des Symposiums „Medizin – Zwang – Gesellschaft“ des Instituts für Geschichte, Theorie und Ethik der Medizin an der RWTH Aachen, 02.-03.07.2010, Aachen.

2009: Psychiatry of Prevention. Discursive Intersections of  Medicine and Security in Late 19th And Early 20th Century Germany. Vortrag im Rahmen der internationalen Konferenz „Analysing the Present From a Critical Criminology Perspective: PreCrime and Post-Criminology?“, 10. – 12. Dezember 2009, Institut für Rechts- und Kriminalsoziologie Wien

2009: Wer ist das Objekt? Psychiatrie und Biomedizin als Diskurs und politische Praxis. Vortrag im Rahmen der Tagung „Biomedizin – Gesellschaftliche Deutung und soziale Praxis“, 14. – 16.10.2009 in Schwerte (Ruhr), Promotionsschwerpunkt Biomedizin der Villigst-Stiftung.

2008: Medium und Massenmord. Der Fall Ernst Wagner. Vortrag im Rahmen der Jahrestagung  der Gesellschaft für Medienwissenschaft „Was wissen Medien?“ 2. – 4. Oktober 2008, Bochum. (Extended Abstracts zur Tagung).

2005: Von der Volksfront in ein neues Deutschland? Fluchtlinien zum nationalen Diskurs in der SBZ und der frühen DDR. Vortrag im Rahmen des „Politischen Dienstags“, 25. Januar 2005, Ruhr-Universität Bochum.