DISS-JOURNAL 7(2000)

 

 

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"Bündnis für Demokratie und Toleranz – gegen Extrmismus und Gewalt" nimmt die Arbeit auf

 

Das am 23. Mai dieses Jahres von Innenminister Otto Schily und Justizministerin Frau Prof. Dr. Herta Däubler-Gmelin aus der Taufe gehobene „Bündnis für Demokratie und Toleranz" des Deutschen Bundestages startet nach längeren Vorbereitungen nun mit konkreter Arbeit. Auf der Agenda stehen neben sehr praktischen Initiativen wie der Ausschreibung eines Victor Klemperer-Wettbewerbs für Schulen Projekte wie themenspezifische workshops, best-practice-Modelle, die Organisation von Veranstaltungen, Vorträge, Vorbereitung von Kino- und Fernsehspots, Aufbau einer Datei über schon bestehende Projekte etc.

Es soll ein Bündnis entstehen, „das die Werte und Garantien unserer Verfassung offensiv vertritt." Dabei komme „es darauf an, alle staatlichen, gesellschaftlichen und bürgerschaftlichen Initiativen und Akteure zusammenzuführen und durch Aufklärungs- und Medienkampagnen die Sensibilität der Öffentlichkeit gegen politischen Radikalismus in seinen unterschiedlichen Ursachen und Zielrichtungen sowie gegen Fremdenfeindlichkeit zu stärken."

Das Bündnis soll – begrüßenswerter Weise – unabhängig von Weisungen des Innenministeriums agieren. Ihm gehören Personen aus allen im Bundestag vertretenen Parteien, den Kirchen, aus NGOs und aus dem Bereich der Wissenschaften an. Kontakt c/o Wolfgang Arnold (Geschäftsführer) Tel. 030/2241-6300, Fax 030/2241-6276.

S.J.

 

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Copyright © 2000 Duisburger Institut für Sprach- und Sozialforschung
Stand: 10. August 2006