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Ministerin Svenja Schulze besucht DISS-Archiv

Das DISS-Archiv „Extrem rechte Publikatonen“ wird ab 2015 vom NRW-Wissenschaftsministerium unterstützt.

Erschienen in DISS-Journal 29 (2015)

Am 22. Mai besuchte die nordrhein-westfälische Ministerin für Innovation, Wissenschaft und Forschung Svenja Schulze das DISS. Gemeinsam mit den Duisburger Landtagsabgeordneten Rainer Bischoff und Frank Börner besichtigte die Ministerin unser Archiv zur extremen Rechten, das seit Anfang 2015 eine öffentliche Förderung durch das Wissenschaftsministerium erhält. Die Förderung zur Sicherung des hauseigenen Archivs erfolgt über eine Kooperation mit dem Forschungsschwerpunkt Rechtsextremismus/Neonazismus (FORENA) an der Hochschule Düsseldorf und ist zunächst auf 5 Jahre angelegt.

Prof. Dr. Fabian Virchow, Leiter des Forschungsschwerpunktes, betonte bei dem Treffen, dass nunmehr auch die Studierenden von den Beständen des DISS-Archivs profitieren könnten, da es Schriften und Periodika enthält die in keiner Uni-Bibliothek aufgenommen werden. Die Bestände des Archivs ermöglichen eine präzise inhaltliche Auseinandersetzung mit der extremen Rechten und bilden die empirische Grundlage zahlreicher Studien (und wissenschaftlicher Qualifikationsarbeiten), die nicht nur am DISS entstanden sind. Durch die finanzielle Unterstützung kann das Archiv auch weiterhin von Wissenschaftler_innen, Journalist_innen und im politischen Sektor arbeitenden Personen genutzt werden. Im Gespräch betonte Svenja Schulze auch die politische Bedeutung eines solchen Archivs. Schließlich sei Rechtsextremismus eine Ideologie, die man erfoschen und verstehen müsse, um politisch dagegen vorgehen zu können.